Sonntag, 14. Dezember 2008

3.Advent

Vom Christkind

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise,ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Ãpfeln und Nüssen!


Anna Ritter (1865-1921)


Das Gedicht erinnert mich an meine Kindheit. Denn ich glaubte früher an das Christkind und schrieb immer den Wunschzettel an sie (ja, bei mir war sie weiblich).
Ich wußte dann, das sie den Zettel abgeholt hatte, wenn stattdessen etwas anderes da lag.
Bis vor einem Jahr machten es auch meine Kinder so, obwohl sie nicht mehr an den Weihnachtsmann oder das Christkind glauben.

Ich bin noch nicht fertig mit den Geschenken. Es ist aber auch noch etwas Zeit...

Ihr Lieben, ich wünsche Euch einen schönen 3. Advent. (und besseres Wetter als es hier ist!)

1 Kommentar:

Lapplisor hat gesagt…

So verbindet Jeder seine eigenen Erinnerungen mit dem Erlenten ...
ja die Geschenke ...es ist zwar noch ein wenig Zeit, doch habe ich davon garnicht mehr viel zur Verfügung :-)) doch es wird wie in jedem Jahr sein ...am Ende hats gepasst ;o)
Eine schöne neue Woche wünsche ich Dir
♥☼♥Barbara♥☼♥